Eine chronische Fettverteilungsstörung, die oft mit Schmerzen, Spannungsgefühlen und Schwellungen einhergeht – und im Schnitt erst nach 10 Jahren erkannt wird.

Ein Lipödem ist eine chronische Erkrankung des Fettgewebes, die fast ausschließlich Frauen betrifft. Es zeigt sich durch eine symmetrische, meist schmerzhafte Fettvermehrung an den Extremitäten, die sich durch Diät oder Sport nicht reduzieren lässt. Hormonelle Veränderungen und genetische Faktoren spielen eine wichtige Rolle.
Auch schlanke und normalgewichtige Frauen können betroffen sein. Das Lipödem ist eine medizinisch anerkannte Erkrankung – und braucht eine spezialisierte Behandlung.
Die gängige Einteilung berücksichtigt den Schmerz nicht – dabei leiden viele Patientinnen schon in Stadium 1–2 unter massiven Beschwerden.

Glatte Hautoberfläche mit maximal feinknotiger Gewebestruktur.

Unebene, wellenartige Hautoberfläche mit grobknotiger Struktur.

Vermehrter Umfang, überhängendes Gewebe an Knie, Knöchel oder Ellenbogen.

Die Fettvermehrung beschränkt sich auf Gesäß und Hüften – die klassische „Reiterhose“. Ober- und Unterschenkel sind meist noch schlank.

Das krankhafte Fettgewebe reicht von der Hüfte bis zu den Knien. Typisch sind Fettpolster an der Knieinnenseite.

Das gesamte Bein ist betroffen – von der Hüfte bis zu den Knöcheln. Die Füße bleiben ausgespart, dadurch entsteht die typische Stufe am Knöchel.

Zusätzlich zu den Beinen sind auch die Arme betroffen. Hände und Füße bleiben – wie bei allen Typen – schlank.
Krankheitsverlauf, Beschwerden und Schübe bei hormonellen Umstellungen, Begleiterkrankungen und Medikation.
Optische und manuelle Beurteilung von Proportionen, Haut und Bindegewebe – Knoten, Druckschmerz, Spannung.
Darstellung knotiger Veränderungen und Messung der Fettschichtdicke für die exakte OP-Planung.
Kompression, manuelle Lymphdrainage, Bewegung und Ernährung lindern Beschwerden – können das Fortschreiten aber nicht stoppen.
Wir beraten Sie gerne →Gründliche Liposuktion aller betroffenen Areale – bringt die Erkrankung zum Stillstand. Je früher, desto weniger Eingriffe.
Mehr zur Lipödem-OP →Nein. Das krankhafte Fettgewebe lässt sich durch Diät oder Sport nicht reduzieren. Eine gesunde Lebensweise kann Beschwerden aber lindern.
Konservative Maßnahmen wie Lymphdrainage und Kompression können über die Krankenkasse verordnet werden. Die Lipödem-Operation rechnen wir nicht über die Kasse ab – LipoVida ist eine Privatpraxis, die OP ist bei uns eine Selbstzahlerleistung. Die Kosten sind unter Umständen als außergewöhnliche Belastung steuerlich absetzbar.
Schon in frühen Stadien: Die Haut ist weniger überdehnt, es sind meist weniger Eingriffe nötig und Sie sind länger beschwerdefrei.
Nein, Sie können direkt einen Termin in Münster oder Dortmund buchen.
Wir schaffen Klarheit – im persönlichen Beratungsgespräch in Münster oder Dortmund.