Nach drei Schwangerschaften wurde das Lipödem immer schmerzhafter. Heute trägt sie kurze Röcke — und beschreibt ein Körpergefühl, das sie vorher nie kannte.
Diese Leichtigkeit in den Beinen ist unbeschreiblich.

Ich leide an Stadium 2 und wurde im Januar und März 2026 operiert.
Irgendwie waren meine Beine immer schon dicker. Bewusst negativ wahrgenommen habe ich mein Lipödem während meiner Pubertät.
Ich habe im Sommer immer lange Hosen getragen, egal wie warm es war. Ins Schwimmbad gehen war für mich ein Horror. Kleidung kaufen war immer mit Tränen verbunden. Also fing ich schon früh an, mein Essverhalten zu hinterfragen und Sport zu treiben.
Viele Diäten, Cremes, Sport und dann 2025 auch Kompression und manuelle Lymphdrainage. Nachdem ich meine Flachstrickkompression das erste Mal endlich angezogen hatte, war mir klar: Ich werde die Liposuktion machen.
Mein Lipödem ist nach meinen drei Schwangerschaften immer stärker geworden. Gerade durch regelmäßigen Sport und Gewichtsverlust hing dieses Fett wie Pech an mir und wurde immer schmerzhafter. Meine Beine schwollen im Sommer über den Tag so an, dass mir Hosen ab mittags viel zu eng wurden. Ich wollte meine Lebensqualität verbessern und hatte auch Sorge vor einer weiteren Verschlimmerung in den Wechseljahren.
Ich war 2021 das erste Mal bei Dr. Xydias. Damals habe ich mich aus privaten Gründen zunächst gegen die OP entschieden. Ich wusste aber: Wenn ich mich operieren lasse, dann nur von ihm. Mein Bauchgefühl war von Anfang an positiv. Sein Behandlungskonzept war schlüssig und ganzheitlich. Ich hatte das erste Mal das Gefühl, dass jemand meine Beschwerden versteht.
Beide OPs verliefen super. Ich habe mich von allen Beteiligten toll betreut gefühlt. Die Schmerzen waren direkt nach der OP nicht ohne, aber aushaltbar, und es wurde mir immer ausreichend Schmerzmittel zur Verfügung gestellt. Beim Trinken habe ich mir Mühe gegeben, aber es war unmittelbar nach der OP trotzdem zu wenig, sodass ich in den ersten 24 Stunden mit dem Kreislauf zu kämpfen hatte. Aber auch hier wurde ich toll betreut.
Mit einem instabilen Kreislauf hatte ich gerechnet. Wie es dann aber kam, hat mich trotzdem überrascht. Ich würde die OP aber immer wieder machen.
In der Zeit nach der OP war ich von meinem Körpergefühl überrascht. Es dauert, bis man versteht, wie man aussieht. Mein altes Spiegelbild war wie eingebrannt. Ich wurde selbstkritisch mit dem, was ich sah. Aber das vergeht.
Ich bin dankbar. Ich kenne so schlanke, schöne Beine an mir nicht, da ich sie in meiner Erinnerung nie hatte. Richtig verstanden, dass das jetzt meine Beine sind, habe ich teilweise immer noch nicht — aber meine letzte OP ist ja auch erst sechs Wochen her.
Diese Leichtigkeit in den Beinen ist unbeschreiblich.

Ich habe eine Leichtigkeit in den Beinen, die ich noch nie hatte. Ich trage kurze Röcke und freue mich, mich im Spiegel zu sehen.
Ich freue mich auf Sport mit meinen leichten Beinen und auf den Sommer.
Die OP kostet unfassbar viel Geld. Wenn es dir aber irgendwie möglich ist, spare nicht an deiner Lebensqualität. Wir haben nur dieses eine Leben und es lohnt sich so sehr.
DANKE! Für die Beratung. Für das Verständnis. Für die OP-Planung, die genauso umgesetzt wurde, wie sie geplant wurde. Für das Ergebnis. Für ein leichtes Leben mit schönen Beinen. Einfach für Ihre tolle Arbeit!
Sie sind auch Patientin bei uns? Ihr Weg kann anderen Betroffenen Mut machen — so wie diese Geschichte. Schreiben Sie uns, wir melden uns mit den Fragen.
Geschichte einreichen